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Senegal

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Wolof ist nicht nur die größte ethnische Gruppe Senegals, gleichzeitig wird ihre Sprache, die denselben Namen trägt, von bis zu 80 % der Bevölkerung des Landes gesprochen.

Senegal liegt in der Schwerpunktregion Westafrika/Sahel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Senegal ist ein Kooperationsland der OEZA. Die OEZA verfolgt in Senegal vor allem regionale Ansätze zur Lösung der vielschichtigen Probleme in der Sahelzone. Die Sahelzone Westafrikas, in der auch große Teile Senegals liegen, umfasst durch Trockenheit akut gefährdete Gebiete und kämpft mit dem Problem der Ausdehnung wüstenartiger Regionen ? landwirtschaftliche Flächen können vielfach nicht mehr als Lebensgrundlage dienen.

Österreich ist in Senegal über NGOs wie die Entwicklungswerkstatt Austria (EWA) und die UNIDO tätig. Die EWA führt im Auftrag des BmaA seit 1992 Projekte und Programme durch. Viele Maßnahmen der EWA zielen auf den Schutz der natürlichen Ressourcen Senegals wie Wasser, Boden und Vegetation ab - hierbei steht das MDG 7 im Vordergrund.

Speziell im Zusammenhang mit den agrarökologischen Problemen in der Sahelzone, ausgelöst bzw. verstärkt durch die Auswirkungen der Dürreperioden in den 70er und 80er Jahren, entwickelte die EWA einen Handwerkerförderansatz, der auch auf die Erreichung des MDG 8 abzielt.

Die Bewohner des Dorfes Kissane im trockenen Norden Senegals haben sich organisiert, um gemeinsam das Wasser aufzuhalten und zu sammeln, wenn es regnet. Das Hilfswerk Austria unterstützt gemeinsam mit seinen lokalen Partnern die Bevölkerung von Kissane in ihren Bemühungen, ihre Lebenswelt zu retten. Der Aufwand lohnt sich: langsam kehrt die Vegetation zurück; und aus vertrockneten Quellen, von denen nur mehr die Dorfältesten wußten, sprudelt wieder klares Wasser.

Hilfswerk Austria verfolgt mit dem Projekt Wasser für Kissane im Senegal MDG 1 – Extreme Armut und Hunger beseitige, MDG 3 – Gleichstellung und größeren Einfluss der Frauen fördern und MDG 7 – Eine nachhaltige Umwelt gewährleisten.

Im Jahr 2001 wurde in Senegal eine neue Verfassung verabschiedet, die eine Stärkung der Rechte der Frauen beinhaltet. Die Gleichstellung und einen größeren Einfluss von Frauen und somit die Umsetzung des MDG 3 fördert auch die OEZA in Senegal. Daher wird neben Informationen und Materialien zur allgemeinen Situation der Frauen in Senegal, zur Female Genital Mutilation (FGM, Weibliche Genitalverstümmelung) auch das Arbeitsfeld Frauenförderung der EWA in Senegal dargestellt.

In den Informationen zur Geographie Senegals wird ebenfalls auf die Thematik der Sahelzone eingegangen. Beispiele für die Kunst und Kultur Senegals, wie die kritische Auseinandersetzung senegalesischer Rapper mit Politik, Korruption oder Vetternwirtschaft, ermöglichen einen ?anderen? Blick auf das Land in Westafrika zu werfen. Eine Auswahl an entwicklungspolitischen Filmen beschäftigt sich mit der Erdnusswirtschaft, der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Senegal und mit der Geschichte eines kleinen Straßenmädchens.

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