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Podcast
  Kursinfo
  Kapitel 1 - Guided Tour
  Kapitel 2 - GSK/PB
  Kapitel 3 - GW
       Schritt 1
       Schritt 2
       Schritt 3
       Schritt 4
  Kapitel 4 - BU
  Kapitel 5 - BE
  Kapitel 6 - R
  Abschlussarbeit

Kapitel 3: Geografie & Wirtschaftskunde

Wir sind mitten drin im Prozess der Globalisierung. Die damit verbundene zunehmende Komplexität verursacht nicht selten Ängste und das Gefühl, den Weltproblemen hilflos ausgeliefert zu sein. Um aktiv gestaltend an den lokalen wie globalen Entwicklungen teilnehmen zu können, braucht es mündige, verantwortungsbewusste und zur Mitgestaltung befähigte Menschen.

Auf internationaler Ebene ist schon öfters die Notwendigkeit einer gemeinsamen Entwicklungspolitik festgehalten worden. Auf der UN-Konferenz „Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro ist die Idee einer nachhaltigen und somit zukunftsfähigen Entwicklung zu einem politischen Leitbild erhoben worden.

Nach einer längeren Zeit der Nicht-Beachtung ist diese Forderung im Zusammenhang mit den MDGs als Thema wieder in den Vordergrund gerückt. Doch was zählt alles zu Entwicklungspolitik?

Globalisierung und nachhaltige Entwicklung verlangen nach politischer Kohärenz. Die sinnvolle Abstimmung der gesetzten Maßnahmen in allen Politikbereichen ist wesentlich damit diese einander nicht gegenseitig behindern oder ad absurdum führen. Entwicklungspolitische Anstrengungen z.B. bei der Nahrungsmittelproduktion und im Hinblick auf lokale Märkte werden nicht selten durch Exportförderungen von Agrarprodukten aus dem Norden unterlaufen.

Globales Lernen macht die Verschränkungen aktueller globaler politischer, ökonomischer, ökologischer und sozialer Entwicklungen nachvollziehbar. Es kann als Versuch gesehen werden, sich auf pädagogischer Ebene den Anforderungen einer globalisierten Welt in angemessener Form zu stellen.

Globales Lernen im Geografieunterricht hat viel mit Verteilungs-, Zugangs- und Nutzungskonflikten zu tun. Sich dabei inhaltlich allein auf die Schilderung der Bedrohungsszenarien zu konzentrieren wäre kontraproduktiv und führt erfahrungsgemäß zu Abwehr- und Vermeidungsreaktionen, bzw. zur viel zitierten „Politikverdrossenheit“. Es braucht vielmehr eine Pädagogik bei der Empowerment im Zentrum steht. Die Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen der Lernenden sind zu stärken, damit diese die weltgesellschaftlichen Verhältnisse nachhaltig, zukunftsfähig und sozial gerecht aktiv (mit)gestalten können und sich das nicht zuletzt zutrauen.

Nachhaltigkeit braucht Beteiligung. Die UNESCO hat festgehalten, dass Partizipation ein zentrales Element der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist.

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