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Ziel 8 - Eine globale Partnerschaft im Dienst der Entwicklung schaffen

  • Ein offenes Handels- und Finanzsystem, das auf festen Regeln beruht, vorhersehbar ist und nicht diskriminierend wirkt, soll weiter ausgebaut werden. Dies schließt eine Verpflichtung zu guter Staatsführung, zur Entwicklung und zur Beseitigung der Armut sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene ein.
  • Auf die besonderen Bedürfnisse der am wenigsten entwickelten Länder muss entsprechend eingegangen werden. Dazu gehören der zoll- und quotenfreie Marktzugang für die Exporte dieser Länder; die verstärkte Schuldenerleichterung für die hoch verschuldeten armen Länder; die Streichung aller bilateralen öffentlichen Schulden dieser Länder; sowie eine großzügigere Entwicklungshilfe für Länder, die wirkliche Anstrengungen zur Senkung der Armut unternehmen.
  • Auf die besonderen Bedürfnisse der Binnenstaaten und der kleinen Inselentwicklungsländer muss entsprechend eingegangen werden.
  • Die Schuldenprobleme der Entwicklungsländer mit niedrigen und mittleren Einkommen müssen durch Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene umfassend und wirksam angegangen werden, damit ihre Schulden auf lange Sicht tragbar werden.
  • In Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern soll für die Schaffung menschenwürdiger und produktiver Arbeitsplätze für junge Menschen gesorgt werden.
  • In Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie sollen lebenswichtige Medikamente in den Entwicklungsländern zu erschwinglichen Preisen verfügbar gemacht werden.
  • In Zusammenarbeit mit dem Privatsektor sollen die Vorteile der neuen Technologien, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechnologien, verfügbar gemacht werden.

Wenn Ziel 8 vernachlässigt wird, ist es schwer vorstellbar, dass die ärmsten Länder die Ziele 1 bis 7 erreichen können. Was getan werden muss, um die Fortschritte auf dem Weg zum Erreichen der Ziele zu beschleunigen:

  • Mittel für Sozialausgaben in ausreichendem Umfang bereit stellen
  • die zerfallende Gesundheitsinfrastruktur wiederherstellen
  • mehr Lehrerinnen einstellen, um Mädchen zum Schulbesuch zu ermutigen
  • die Ungerechtigkeiten bei den öffentlichen Ausgaben für die Wasserversorgung beseitigen
  • die Rechte von Frauen an Grund und Boden sichern
  • in die Agrarforschung investieren
  • neue Exportmärkte erschließen
  • eine Vielzahl weiterer praxisorientierter Schritte unternehmen, um politische Handlungskonzepte zu verändern
  • Institutionen verbessern und
  • die Investitionen erhöhen.

Die Regierungen der armen Länder müssen die Initiative ergreifen, um diese Schritte zu unternehmen; sie dürfen dabei jedoch nicht auf sich allein gestellt bleiben. Im Millenniums-Entwicklungspakt wird dargelegt, dass die Länder mit hoher und höchster Priorität, die die größten Hürden zu überwinden haben, große Zuflüsse an Gebermitteln benötigen werden, um wesentlich stärker als bisher in Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft, Wasserversorgung, Sanitärversorgung und zentrale Infrastruktur zu investieren. Sie können nicht warten, bis durch wirtschaftliches Wachstum genügend Rücklagen im Inland gebildet wurden und die Haushaltseinkommen steigen. Es ist im Gegenteil so, dass diese Schlüsselinvestitionen die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum schaffen.

Quelle: Bericht über die menschliche Entwicklung 2003, S. 183

Außerdem sind die armen Länder Beschränkungen ausgesetzt, die nur durch Veränderungen der Politik der reichen Länder verringert werden können. Im internationalen Handel stehen sie häufig vor Barrieren. Zudem ist ihr Handlungsspielraum durch die enormen Auslandsschulden eingeengt, die sie von früheren Regierungen übernommen haben. Und aufgrund ihrer Defizite im Technologie-Bereich sind globale Ressourcen und Know-how erforderlich, um ihre Probleme in den Bereichen Gesundheit, Kommunikation und Energie zu lösen.

Quelle: Bericht über die menschliche Entwicklung 2003, S. 181-182

Weitere Infos:

Homepage Außenministerium
United Nations Development Programme

Die Zielvorgabe von 0,7 Prozent
NGO-Schattenbericht zu den MDGs
Öffentliche Entwicklungs-hilfeleistungen Österreichs 2004 – Zahlen und Fakten (pdf)
Öffentliche Entwicklungs-zusammenarbeit im internationalen Vergleich
MDG 8

Projektbeispiel

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Interkulturelle Naturführerausbildung Kap Verde Inseln

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Senegal

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